Religiöse Feiertage in Deutschland – wie feiert man sie?

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In Deutschland gibt es sehr viele religiöse Feiertage – mehr, als man vielleicht glauben mag. Sie ziehen sich durch das ganze Jahr und werden von manchen Bundesländern angenommen, von anderen aber nicht – das kann sehr verwirrend sein.

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Dennoch hat man meist das Glück, mindestens ein oder zwei Feiertage in Deutschland feiern zu können, die religiöser Natur sind – egal, in welchem Bundesland man sich befindet. Doch welche Feiertage zählen überhaupt zu den religiösen Feiertagen und wie genau sollte man sie feiern?

Welche religiösen Feiertage gibt es?

Im Dezember gibt es Heiligabend und Channuka sowie den Barbaratag, im März den Weltgebetstag der Frauen und den Palmsonntag – in fast jedem Monat lassen sich religiöse Feiertage finden. Nicht alle werden aber in allen Bundesländern in Deutschland gefeiert und manche gelten sogar gar nicht als offizieller Feiertag – zum Beispiel die Taufe des Herrn am 10. Januar.

Welche religiösen Feiertage man also beachten und feiern möchte, hängt nicht nur vom eigenen Geschmack ab, sondern auch vom Bundesland, in dem man sich befindet. Der Fronleichnam ist zum Beispiel nur in Badem-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz ein Feiertag – kann aber auch in einigen Gemeinden in Sachsen gefeiert werden.

Es ist also wichtig, herauszufinden, welche religiösen Feiertage es in Deutschland in Ihrem Bundesland oder Ihrer Gemeinde gibt. Einige der wichtigsten deutschen religiösen Feiertage sind Christi Himmelfahrt, Tag der heiligen drei Könige, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und der Buß- und Bettag.

Was sollte am religiösen Feiertag getan werden?

Nachdem man sich einen Überblick über die religiösen Feiertage verschafft hat, die in der eigenen Gemeine bzw. im eigenen Bundesland existieren, gilt es nun noch, herauszufinden, wie man diese Feiertage am besten feiern sollte. Zum Glück gibt es hier aber keine Vorgaben und jeder kann tun, was er gern möchte!

Jeder feiert religiöse Feiertage anders. Manche Menschen freuen sich einfach, einmal durchatmen zu können und Abstand von der Welt und dem Arbeitsalltag an diesem Tag zu nehmen. Andere Menschen beten und danken Gott an diesem Tag. Wiederum andere kommen mit Freunden und Familie zusammen, um zu essen.  Egal, in welchem schönen Bundesland man sich befindet, man wird sicher eine Möglichkeit finden, diesen Tag am besten zu verbringen und Spaß zu haben.

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Die besten Dekorationen zum Feiern

Möchte man die religiösen Feiertage wie den Fronleichnam oder den Buß- und Bettag richtig feiern, dann sollte man auch die passenden Gegenstände dabeihaben. Zum Glück ist es vor allem in der heutigen Zeit möglich, sich diese Gegenstände ganz einfach im Internet zu bestellen. Holyart bietet dabei viele verschiedene religiöse Gegenstände und Dekorationen an, die man in jede Wohnung einbringen kann.

Von religiösen Figuren über Dekorationen bis hin zu ganzen Krippenszenen kann man mit diesen Gegenständen die religiösen Feiertage gebührend feiern. Dabei ist es egal, ob man einen tollen Tag mit der Familie verbringt oder sich allein einen schönen Tag macht; die religiösen und kirchlichen Dekorationen von Holyart bringen ein wenig mehr Licht in jedes Haus, egal ob religiöser Feiertag oder normaler Alltag.

Ein religiöser Feiertag – Zeit zum Ausruhen und Dankbar sein

Ein religiöser Feiertag kommt selten – wie schon erwähnt sind diese nicht einmal von jedem Bundesland anerkannt. Nicht immer kommt es also vor, dass man einen solchen Feiertag wirklich zum Ausruhen und Genießen hernehmen kann. Dank der Struktur der Bundesländer und Gemeinden in Deutschland ist es oft möglich, dass man selbst arbeiten gehen muss, während das Bundesland nebenan einen ruhigen, religiösen Feiertag genießen kann.

Am Ende ist dies aber eigentlich egal, denn jeder religiöse Feiertag gibt dem Menschen eine Möglichkeit, dankbar zu sein – und diese Dankbarkeit kann man überall ausdrücken. Egal, ob man Zuhause ist, unterwegs, auf Arbeit oder bei Freunden, die eigene Dankbarkeit ist das, was die religiösen Feiertage so speziell macht.

Machen Sie sich also am besten einfach einen schönen Tag, wann immer ein religiöser Feiertag ansteht. Egal, ob es um den Fronleichnam, den Buß- und Bettag oder den Tag der drei heiligen Könige geht, ein solcher Feiertag ist Zeit zum Zurücklehnen, Entspannen und dem langsamen Angehen der Dinge. Man sollte dankbar sein für das Leben, die Welt und den Frieden, der sich hoffentlich langsam auf der Welt ausbreitet – vor allem an solchen Tagen sollten die Menschen also zusammenkommen.

Nehmen Sie sich also ein paar wunderschöne Dekorationen her, lehnen Sie sich zurück und tun Sie das, was Ihnen an solchen Tagen am meisten Freude macht – beten, kochen, aufräumen, Zeit mit Freunden genießen, essen oder Buße tun. Es ist an solchen Tagen in Deutschland nur eines wichtig: seien Sie dankbar für die Welt und für sich selbst!

Bildquelle: pixabay.com
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Kein Geld für Medikamente – Welche Hilfen gibt es für Privatpersonen?

Kein Geld Fuer Medikamente

Alle gesetzlich Krankenversicherten müssen zu Medikamenten Zuzahlungen leisten. Dies gilt insbesondere bei verschreibungspflichtigen Medikamenten. Kosten für Medikamente, die nicht vom Arzt verschrieben werden, müssen komplett selbst bezahlt werden, worauf viele Menschen aus Kostengründen bereits verzichten.

Warum haben Leute kein Geld für Medikamente?

Einkommensschwache Menschen und Senioren, die eine geringe Rente beziehen, treffen die hohen Kosten für Medikamente hart. Sie haben schlichtweg kein Budget für die hohen Kosten. Chronisch Kranke und Obdachlose können sich viele Medikamente gar nicht mehr leisten. Immerhin können sich die Kosten über ein Jahr verteilt sehr anhäufen.

Von der Pflicht der Zuzahlung, die zwischen 5 Euro und 10 Euro pro Medikament liegt, können sich Patienten auch befreien lassen. Hierzu wurde eine Belastungsgrenze von 2 Prozent des Bruttoeinkommens einer Familie festgelegt. Chronisch Kranke haben eine Belastungsgrenze von 1 Prozent pro Jahr. Wer diese Grenze im Jahr überschreitet, kann sich von der Krankenkasse für weitere Zuzahlungen befreien lassen.

Die Grenzen werden bei geringem Budget schnell überschritten, denkt man Senioren einmal an die hohen Kosten für Pflegemittel und Hilfen, wie beispielsweise einer Gehhilfe.

Der Hinweis, dass auch Medikamente mit gleichem Wirkungsgrad genutzt werden könnten, die nicht der Zuzahlung obliegen, kommt dem Einzelfall oftmals nicht nach. Nicht alle zuzahlungsfreien Medikamente können ersatzweise genutzt werden, sodass das teure Präparat zu wählen ist.

Welche Hilfsangebote gibt es?

Für Empfänger von Hartz IV und Grundsicherung gibt es Sonderbestimmungen, die die Belastungsgrenze bestimmen. Hier liegt der Betrag, der jährlich als Eigenanteil zu zahlen ist, bei 101,76 Euro.

Für chronisch Erkrankte liegt der Betrag bei 50,88 Euro pro Jahr. Aufgrund der hohen Kosten der Medikamente sind diese Beträge oftmals schnell aufgebraucht. Aus diesem Grund gibt es Möglichkeiten, sich von der Krankenkasse befreien lassen zu können.

Wer sehr schnell und akut Geld für Arzneimittel braucht, fragt am besten in Verwandtenkreis nach einem Darlehen. In sehr dringenden Notfällen besteht laut Alltagskredit.de auch die Möglichkeit, sich Geld bei einem Kurzzeitkreditanbieter zu leihen. Als seriöser Anbieter in Deutschland gilt Vexcash. Wir empfehlen aber dringend, sich vorher über die positiven und negativen Vexcash-Erfahrungen zu informieren.

Was muss für eine Befreiung getan werden?

Essentiell ist, dass alle Belege und Rechnungen für Leistungen gesammelt werden. Hierzu zählen Belege über medizinische Hilfsmittel, Krankenhausbehandlungen und zuzahlungspflichtige Medikamente. Dann sollte bei der Krankenkasse einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung gestellt werden. Dies ist auch rückwirkend möglich. Es gilt eine Frist von vier Jahren.

Einige Krankenkassen bieten auch an, dass der Betrag der persönlichen Zuzahlungsgrenze im Voraus bei der Krankenkasse eingezahlt wird. Dann wird die Befreiung umgehend erteilt und ein aufwändiges Belegesammeln und Einreichen entfällt dann ersatzlos. Wer im Vorhinein schon weiß, dass die jährlichen Kosten die Belastungsgrenze überschreiten werden, ist hiermit gut beraten, diesen Service in Anspruch zu nehmen. Immerhin sind dann keine zusätzlichen Zahlungen erforderlich, die zunächst ausgelegt werden müssten.

Viele Betroffene sind gar nicht in der Lage, die übersteigenden Kosten zu verauslagen. Bevor hier auf den Gang zum Arzt und in die Apotheke für lebensnotwendige Medikamente verzichtet wird, sollte diese Alternative vorgezogen werden. Für chronisch Erkrankte können weitere Vereinfachungen seitens der Krankenkasse in Anspruch genommen werden. Hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung über eine chronische Erkrankung erforderlich. Hieraus muss hervorgehen, dass eine Besserung des Gesundheitszustands nicht zu erwarten ist. Dies gilt beispielsweise bei einer Pflegebedürftigkeit. Nach Absprache mit der Krankenkasse kann dabei auf einen jährlichen Nachweis verzichtet werden. Die ärztliche Bescheinigung gilt dann für eine Dauerbehandlung, die die Befreiung von Zuzahlungen beinhaltet.

Was Babys bei Routineuntersuchungen erwartet

Baby Arzt Untersuchungen

Eine Untersuchung des gesunden Babys umfasst Messungen, Impfstoffe und eine Beurteilung der Entwicklung Ihres Babys. Sie kennen die Grundlagen der Untersuchung und wissen, wie man sich darauf vorbereitet.

Der Arzt Ihres Babys wird wahrscheinlich die erste Untersuchung des Babys innerhalb von drei bis fünf Tagen nach der Geburt oder kurz nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus empfehlen.

Weitere U-Untersuchungen sind alle paar Wochen und später, im ersten Jahr, alle Monate erforderlich. In einigen Fällen kann der Arzt des Babys häufigere Untersuchungen wünschen.

Die Größe Ihres Babys

Eine Untersuchung im Kindesalter beginnt in der Regel mit Messungen. Sie müssen Ihr Baby entkleiden, damit es auf einer Säuglingswaage genau gewogen werden kann. Die Länge wird gemessen, indem Sie Ihr Baby auf eine flache Oberfläche legen und die Beine ausstrecken. Mit einem speziellen Band wird der Kopfumfang gemessen.

Die Messungen werden auf einer Wachstumstabelle aufgezeichnet, um die Wachstumskurve Ihres Babys zu bestimmen. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob Ihr Baby normal wächst, und es kann gezeigt werden, wie sein Wachstum im Vergleich zu anderen Kindern desselben Alters verläuft.

Physische Untersuchung von Kopf bis Fuß

Erwarten Sie bei der Untersuchung eine gründliche körperliche Untersuchung. Erwähnen Sie alle Bedenken, die Sie haben oder Bereiche, die der Arzt untersuchen soll. Hier sind die Grundlagen:

  • Kopf: Der Arzt wird die weichen Stellen (Fontanelle) auf dem Kopf Ihres Babys untersuchen. Diese Lücken zwischen den Schädelknochen sind sicher zu berühren und geben dem Gehirn Ihres Babys Raum zum Wachsen. Der Arzt wird auch die Form des Kopfes Ihres Babys überprüfen.
  • Ohren: Der Arzt wird die Ohren Ihres Babys mit einem Instrument, dem Otoskop, auf Flüssigkeit oder Infektionen untersuchen. Möglicherweise beobachtet er oder sie die Reaktion Ihres Babys auf verschiedene Geräusche, einschließlich Ihrer Stimme.
  • Augen: Er oder sie kann auch mit einem Instrument namens Ophthalmoskop in die Augen Ihres Kindes schauen. Wenn Ihr Baby älter wird, könnte der Arzt ein helles Objekt oder eine Taschenlampe verwenden, um die Aufmerksamkeit Ihres Babys auf sich zu lenken, und dann die Augenbewegungen Ihres Babys verfolgen.
  • Mund: Ein Blick in den Mund Ihres Babys könnte Anzeichen von Mundsoor, einer häufigen – und leicht zu behandelnden – Hefepilzinfektion, zeigen. Wenn Ihr Baby älter wird, könnte der Arzt fragen, ob Sie mehr Sabbern oder Kauen als gewöhnlich bemerkt haben. Dies sind oft die ersten Anzeichen für das Zahnen.
  • Haut: Bei der Untersuchung können verschiedene Hautkrankheiten festgestellt werden, darunter Muttermale und Hautausschläge.
  • Herz und Lungen: Der Arzt wird das Herz und die Lungen Ihres Babys mit einem Stethoskop abhören, um abnormale Herztöne oder -rhythmen oder Atembeschwerden zu erkennen. Herzgeräusche sind oft harmlos, doch manchmal wird eine Konsultation mit einem Spezialisten empfohlen.
  • Abdomen: Durch sanftes Drücken auf den Bauch Ihres Babys kann der Arzt Zärtlichkeit, vergrößerte Organe oder eine Nabelhernie erkennen, die entsteht, wenn ein Stück Darm oder Fettgewebe in der Nähe des Nabels die muskulöse Bauchdecke durchbricht.
  • Hüften und Beine: Der Arzt kann die Beine Ihres Babys bewegen, um auf Verrenkungen oder andere Probleme mit den Hüftgelenken zu prüfen.
  • Genitalien: Der Arzt wird die Genitalien Ihres Babys wahrscheinlich auf Zärtlichkeit, Knoten oder andere Anzeichen einer Infektion untersuchen. Bei Mädchen fragt der Arzt möglicherweise nach vaginalem Ausfluss. Bei Jungen vergewissert sich der Arzt, dass beide Hoden in den Hodensack hinabgestiegen sind, und im Falle einer Beschneidung, ob der Penis richtig heilt.

Sofern Ihr Baby keine besonderen Bedürfnisse oder Bedenken hat, sind Labortests bei den meisten Untersuchungen von Neugeborenen nicht erforderlich.

Die Entwicklung des Babys

Auch die motorischen Fähigkeiten und die Entwicklung Ihres Babys sind wichtig. Je nach Alter Ihres Babys sollten Sie auf die Beantwortung solcher Fragen vorbereitet sein:

  • Wie gut beherrscht Ihr Baby seinen Kopf?
  • Imitiert Ihr Baby Ihre Mimik und Geräusche?
  • Greift Ihr Baby nach Gegenständen oder nimmt es diese in den Mund?
  • Versucht Ihr Baby, sich umzudrehen?
  • Kann Ihr Baby mit Unterstützung sitzen?
  • Zieht sich Ihr Baby in eine stehende Position hoch?
  • Benutzt Ihr Baby einzelne Finger, um kleine Gegenstände aufzuheben?

Die Impfstoffe

Bei jeder Injektion wird der Arzt Sie anleiten, wie Sie Ihr Baby halten und ihm helfen, es ruhig zu halten. Danach können Sie Ihr Baby halten, sprechen, singen, stillen oder ihm ein Fläschchen anbieten, um es zu beruhigen.

Zeit zum Reden

Während des Termins wird der Arzt Ihres Babys wahrscheinlich fragen, wie es läuft. Seien Sie bereit, einen typischen Tag mit Ihrem Baby zu beschreiben. Zum Beispiel:

  • Wie viele Stunden schläft Ihr Baby tagsüber? Wie viel nachts?
  • Wie oft füttern Sie Ihr Baby? Wenn Sie stillen, haben Sie irgendwelche Probleme?
  • Wie viele Windeln macht Ihr Baby an einem Tag nass und schmutzig?
  • Wie aktiv ist Ihr Baby?
  • Wie ist das Temperament Ihres Babys?

Darüber hinaus könnte der Arzt Ihres Babys Fragen zum Familienleben zu Hause und zur Krankengeschichte Ihres Babys stellen. Der Arzt könnte auch Sicherheitsfragen erörtern, wie z.B. das Einschlafen Ihres Babys auf dem Rücken und die Verwendung einer nach hinten gerichteten Babyschale.

Obwohl Mutter- oder Folgemilch während des ersten Jahres der Hauptbestandteil der Ernährung Ihres Babys sein wird, werden Sie auch darüber sprechen, wann feste Nahrung eingeführt werden sollte.

Zweifellos werden Sie auch Fragen haben. Fragen Sie los! Erwägen Sie, Ihre Fragen vorher aufzuschreiben, damit Sie sie im Moment nicht vergessen. Wenn Sie und Ihr Partner nicht beide an der Visite teilnehmen können, bitten Sie einen Verwandten oder Freund, mit Ihnen zu kommen, um bei der Pflege Ihres Babys zu helfen, während Sie mit dem Arzt sprechen.

Denken Sie auch an Ihre eigene Gesundheit. Wenn Sie sich deprimiert, gestresst oder heruntergekommen fühlen, beschreiben Sie, was passiert. Der Arzt Ihres Babys ist ebenfalls da, um Ihnen zu helfen.

Auf dem Heimweg

Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wann Sie den nächsten Termin für Ihr Baby ansetzen müssen – und wie Sie in der Zwischenzeit den Arzt erreichen können. Erkundigen Sie sich, ob die Arztpraxis oder Klinik einen 24-Stunden-Schwesterninformationsdienst anbietet.

Wenn Sie wissen, dass Hilfe zur Verfügung steht, wenn Sie sie brauchen, können Sie sich beruhigt zurücklehnen.

weiterführende Informationen für Eltern:

Wie erkennt man eine tiefe Venenthrombose? – Symptome

Venenthrombose

Eine tiefe Venenthrombose ist eine sehr ernst zunehmende Erkrankung, die unbehandelt zu einer Lungenembolie führen kann.

Wie erkennen Sie eine tiefe Venenthrombose?

Beim Vorliegen einer tiefen Venenthrombose haben die Patienten zu Beginn meistens ein Spannungsgefühl in den betroffenen Regionen. In vielen Fällen entsteht die tiefe Venenthrombose in im Bereich der Wade. Die meisten Patienten beklagen einen Schmerz, der sich ähnlich wie bei einem Muskelkater anfühlt. Dieser Schmerz nimmt ab, wenn die Beine hochgelagert werden und somit Entlastung finden. Beim Beugen oder Druck des Fußes entstehen Schmerzen in der Wade. Die Durchführung von bestimmten Tests ist ratsam, um die Diagnose zu bekräftigen. Allerdings fehlen diese Symptome zu Beginn bei etwa der Hälfte der Betroffenen.

Der Unterschied zwischen Thrombose und Phlebitis

So kann ein Gerinnsel, dass über mehrere Wochen oder sogar Monate entstanden ist, anfänglich überhaupt keine Beschwerden bereiten. Erst viel später zeichnen sich dann das Vollbild einer tiefen Venenthrombose ab. Oft wird die tiefe Venenthrombose auch mit einer Entzündung der Venen verwechselt. Die Thrombophlebitis zeigt oft ähnliche Symptome, ist aber im akuten Zustand nicht so gefährlich sind, wie eine tiefe Venenthrombose. Wogegen die Phlebitis nur kurze Venensegmente betrifft, liegt bei der tiefen Venenthrombose ein Gefäßverschluss vor.

Eine tiefe Venenthrombose lässt sich daran erkennen, dass das betroffene Bein von einer bläulichen Verfärbung durchzogen wird. Hinzukommt ein starker Druckschmerz, begleitet von einer Schwellung, die auch beim Hochlegen nicht verschwindet. Oft sind aber auch diese Symptome beim Patienten nicht oder nur wenig vorhanden. Um tatsächlich eine Diagnose zu sichern, müssen Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen und auch bestimmte Bluttests durchgeführt werden.

Verschiedene Faktoren, die das Risiko einer Venenthrombose erhöhen

Patienten, die im Krankenhaus oder auch zu Hause strenge Bettruhe einhalten müssen, sind durch die verminderte Durchblutung eher davon betroffen eine Thrombose zu bekommen. Das gleiche gilt für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder nach einer größeren Operation. Mit bestimmend für eine Entstehung einer tiefen Venenthrombose ist auch das Alter, die Familienanamnese und bestimmte Vorerkrankungen. Schwangerschaften, die Einnahme von hormonellen Medikamenten, sowie Adipositas und Rauchen können auch Indikatoren für eine tiefe Venenthrombose sein. Die Behandlung erfolgt im Krankenhaus und dauert ein paar Tage. Dazu werden Medikamente

eingesetzt, die auch zur Vorbeugung oft angewandt werden. Die Heparin haltigen Medikamente lösen das Gerinnsel nach und nach auf. Wer die Medikamente nicht verträgt oder aus anderen Gründen nicht nehmen darf, der kann einen kleinen Metallfilter in die Vena Cava oberhalb der Niere gesetzt bekommen. Der Filter verhindert, dass das Blutgerinnsel beim Lösen in die Lunge gelangt. Somit wird einer gefährlichen Lungenembolie auch vorgebeugt.

Um eine tiefe Venenthrombose zu vermeiden kann einiges prophylaktisch getan werden:

  • Übergewicht abbauen
  • Tägliche Bewegung
  • Kein Nikotin und Alkohol
  • Ausreichend Trinken
  • Bei Bedarf Stützstrumpfhosen